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Yo. Sólo yo y nada más.
pensamientos y sentimientos de nadie



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Montag, 18. Dezember 2006 



Zwickmühle

Mein Bauch sagt mir, dass ich mich bedrängt fühle, während mein Gehirn keinerlei Probleme sieht. So what to do? Mich auf eine Verabreung einlassen und möglicherweise denjenigen ermutigen oder meinem Bauch recht geben, was irgendwie allerdings unfair wäre?
Wieso habe eigentlich immer ich solche doofen Probleme und wieso bin immer ich daran Schuld?!





Sonntag, 17. Dezember 2006 



Verstehen Sie Spaß?

Unser Auftritt war zwar nicht der Rede wert (wir wurden nur ein paarmal in der Totale gezeigt, weil uns die Limburger Domdingsdaknaben die Show gestohlen haben), aber immerhin waren die letzten zwei Tage wirklich interessant, ich werde von nun an das Fernsehen und speziell solche Livesendungen mit ganz anderen Augen sehen.
Ein Erlebnis war es allemal, bis auf die Afterschowparty, die wir uns alle ein wenig spannender vorgestellt haben und die Sendung an sich eigentlich total primitiv und niveaulos war.
(Merke: Das geistige Niveau eine Landes kann man am Fernsehen ablesen...)


[Und als kleines Mitbringsel habe ich jetzt die (Viola)Noten für "Time to say goodbye" - welche das Sarah Brightman-Orchester sowieso nicht beherrscht haben... ^^]





Freitag, 15. Dezember 2006 



Generalprobe...

...für unseren Auftritt und die zugehörige Sendung.
Ankommen, VIP-Karten, Garderobe mit Essen & Trinken, sich umziehen, ewiges Hin- und Herprobieren und Beraten, Stellprobe, Heiße Probe, Maske, Haare Generalprobe. Achtung, Aufnahme ab siebtes Bild, der rote Lichtpunkt an der Kamera, und dann nix wie weg. Morgen wird es dann ernst -und die After-Show-Party kommt noch dazu. Huiuiui, bin ich gespannt... :)





Donnerstag, 14. Dezember 2006 



Weibliche Eitelkeit

Frau ist eitel, und ganz besonders, wenn einen viele Leute sehen können. Fernsehauftritte sind da natürlich die höchste Stufe des Eitelkeittreppchens. Ja, ich gebe es zu, ich habe gerade eben eine Stunde im Bad verbracht und werde gleich noch die Kleider anprobieren. Schließlich kommt frau ja nicht jeden Tag ins Fernsehen... :)





Dienstag, 12. Dezember 2006 



Bett jetzt!

Wann war ich eigentlich das letzte Mal vor halb zwölf im Bett?

...Das ist nicht gut, das ist gar nicht gut. Aber ich kann meine Angewohnheiten einfach nicht ablegen. Schlecht. Ich sollte an mir arbeiten.

Ironie des Schicksals ^^

Ich bin grade mittendrin. Im Bratschenfieber. Ich weiß nicht, wie ich da hinein geraten bin, aber ich habe in den vergangenen Wochen jeden Tag mehrere Stunden geübt und gespielt, mir unzählige Noten besorgt und eine Art Suchtgefühl entwickelt. Das Orchester hat sicher seinen Teil dazu beigetragen, aber das ist bestimmt nicht der einzige Grund für meine Bratschensucht.
Schon komisch irgendwie, vor ein paar Jahren wollte ich schon aufhören mit Geige, und jetzt kann ich nicht mehr ohne meine tägliche Dosis.

Lalaladidelum

Ich habe Angst, zu weit gegangen zu sein und dass etwas passiert ist, da nicht mehr rückgängig zu machen ist...
Nun ja, erst nachdenken und dann handeln war noch nie meine Stärke... ^^ Mal sehen, was jetzt so daraus wird...

/edit: Ich glaube, ich hatte Recht... nein, ich befürchte es, dass sich meine Vermutung bewahrheitet hat... dass ich zu weit gegagen bin... *argh* Nachdenken, kühlen Kopf bewahren, anschnallen, die Sitze in eine senkrechte Postion bringen... oder so ^^





Sonntag, 10. Dezember 2006 



Betroffen

Ich bin gerade total betroffen. Von dem, was mir eine Geige aus dem Orchester vorhin im icq erzählt hat. Dass sie Weihnachten wahrscheinlich alleine feiern muss, weil sich ihre Mutter nur für ihren Freund interessiert, aber sich für ihre Tochter nicht einen feuchten Kehricht. Dass sie immer allein daheim ist und ihre Mutter sich irgendwo anders vergnügt. Zu ihrem Vater hat sie gar keinen Kontakt, und ihre Verwandten wohnen alle ziemlich weit weg.
Sie tut mir so leid, ehrlich, wenn ich wüsste, wie ich ihr irgendwie helfen könnte... Aber ich fühle mich so hilflos... Ich meine, ich mit meiner "Großfamilie" (ab drei Kindern ist man heutzutage ein ^^) bin ja nie alleine, auch wenn ich mich natürlich ebenso manchmal sehr einsam fühle. Aber trotzdem habe ich (fast) immer jemanden zuhause, der sich für mich interessiert.
Armes Mädchen... Das macht mich echt traurig...

Kartenschreiben...

...für Angefangene und Fortgeschrittene.

Das kommt dabei raus, wenn man mit seiner besten Freundin für eine andere Freundin eine Geburtstagskarte schreibt und dabei so unkreativ ist, dass es kreativ wird. Mein Gott ^^





Freitag, 8. Dezember 2006 



Langsam schleichend...

...wie die Katze auf ihren Samtpfoten.





Donnerstag, 7. Dezember 2006 



Apocalyptica

Warum hat mir nie jemand gesagt, wie geil diese Band ist?!
Je présente: Vier Musikstudenten aus Finnland, die Metalsongs covern und selber schreiben und das ganze auf Celli spielen!! Genial schön. Ich hatte zwar vor zwei bis drei Jahren ihren Song Bittersweet mitbekommen, dachte aber, es handle sich hierbei um eine Metalband, die ihren Song von Celli begleiten lassen und vergaß das ganze recht schnell wieder, obwohl ich den Song wunderschön fand. Mittlerweile bin ich aber schlauer und sogar im Besitz einiger Lieder und bin völlig begeistert. Wem Nothing else matters von Metallica gefällt, sollte unbedingt die Apocalyptica-Version anhören - ein Traum.


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Mittwoch, 6. Dezember 2006 



Nikolaus

Der erste Meilenstein Richtung Weihnachten wäre erreicht...

Einen wunderschönen Nikolaus-Tag wünsche ich euch allen!

[Vergesst den Coca Cola-Weihnachtsmann. Die wahren Nikoläuse aus Schokolade sind viel ästhetischer und schmecken vor allem besser ;)]

schokoladiger Weihnachtsmann





Dienstag, 5. Dezember 2006 



Aufgeräumt...

habe ich in meinem E-Mail-Postfach: von 13,88 MB auf 7,07 MB, d.h. fast um die Hälfte reduziert. Jetzt hab ich für die nächsten paar Jahre ausgesorgt, was den Speicherplatz betrifft... ^^

Von Herzen, mit Schmerzen... [*]

Es lohnt sich nie, sich über unvermeidliche Sachen aufzuregen, die geschehen sind und keine ernszen Konsequenzen mit sich tragen. Das gehört zum Leben dazu, man sollte es ohne Jammern hinnehmen und das Beste daraus machen.

[Der Titel hat keinen wirklichen Bezug zum Inhalt, sondern ist sprang nur gerade in meinem Kopf herum, Anm. d. A.]





Sonntag, 3. Dezember 2006 



Seltsam...

Es ist wirklich merkwürdig: Seit ein aar Wochen träume ich fast jede Nacht äußerst lebhaft und absolut realistisch. Inzwischen bin ich mir bei manchem nicht mehr sicher, ob es geträumt war oder wirklich üassiert ist. Manchmal träume ich auch einfach eine situation, die am Tag war, nochmal weiter, und dabei kommen interessante Dinge heraus. Ich frag mich nur, ob ich deswegen jetzt beunruhigt sein muss oder nicht...





Samstag, 2. Dezember 2006 



Betthupferl:

Während der Orchesterprobe moniert der Dirigent immer wieder die unsaubere Intonation der Bratschengruppe. Schließlich platzt ihm der Kragen. Er unterbricht und verkündet ärgerlich: "Ab heute erhalten die Bratscher kein Gehalt mehr. - Sie bekommen Finderlohn.

Der Countdown läuft...

Noch 23 Tage, um Geschenke zu besorgen. Ich habe mir noch keinerlei Gedanke darüber gemacht, wem ich alles was schenken muss, was ich schenken will, wie es mit dem Finanziellen aussieht und überhaupt. Mir war bis heute gar nicht bewusst, dass in weniger als einem Monat Weihnachten ist, ich war noch mitten im Herbst und in der Orchestersache drin, irgendwie, weil mein Hirn sich noch weigert und ein bisschen hinter der Zeit ist. Tja, und morgen ist der erste Advent. Langsam wird es wohl Zeit, sich weihnachtlich einzustimmen...





Mittwoch, 29. November 2006 



Fernsehauftritt

Mir wird ganz heiß und kalt, wenn ich an unseren bevorstehenden Fernsehauftritt denke...
Was ist, wenn ich stolpere? Oder mein Kleid reißt? Oder ich in Ohnmacht falle? Während das alles live gesendet wird??
Auf was habe ich mich da nur eingelassen... Immerhin gibt es sogar Kohle dafür, die ich gut brauchen kann :) Aber trotzdem, ein bisschen unwohl fühle ich mich schon bei dem Gedanken...





Montag, 27. November 2006 



Unser Konzert am Samstag in der Schauburg war einfach unglaublich!
Und ohne mein geliebtes Orchester könnte ich gar nicht mehr den ganzen Alltag überleben...

Sinn und Unsinn eines Lebens



Denke schneller als die Zeit vergeht, denn die Zeit vergeht schneller, als du denkst.


Life is hard, but remember, it includes a free trip around the sun every year.


πάντα ῥεῖ

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